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Integrierte Förderung in Regelschulen der Region

 

Wer und in welchem Umfang?

Die Integrierte Förderung (IF) ist eine Maßnahme der Förderung des einzelnen Kindes mit Lernschwierigkeiten und Lernstörungen in der Grundschule (lt. VV des MBWWK vom 30.08.1993).

Integrierte Fördermaßnahmen nach § 28 GSCHO werden von der Meulenwald-Schule (Stammschule) den Grundschulen in ihrem Einzugsgebiet (VG Schweich, VG Trier-Land, VG Ruwer) angeboten. Die zur Verfügung stehende Zeit ist von der ADD gesetzt und nicht beliebig erweiterbar. Die Maßnahmen werden durch Förderschullehrkräfte organisiert.

Zeitliche Verfügbarkeit an einer Regelschule

Eine Regelschule im Einzugsbereich der Meulenwald-Schule kann pro Schuljahr in zwei Zeiträumen á 4 Wochen Integrierte Förderung in Anspruch nehmen. Die Zeiträume verteilen sich im Idealfall auf je 4 Wochen pro Schulhalbjahr.

In diesen Zeiträumen stehen den Grundschulen an einem Tag / Woche für 4 Stunden (á 45 min) je nach Größe der Schule bis zu zwei Förderschullehrkräfte zur Verfügung.

 

Auftrag der Förderschullehrkräfte in der Integrierten Förderung

Die FöL sind keine Vertretungs- oder Nachhilfelehrer. Ihr Auftrag entspricht der sonderpädagogischen Ausbildung und bezieht sich in der Regel auf die Bereiche

 

  • Diagnose von Lernstörungen,
  • Beratung von Regelschullehrern und Eltern,
  • Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Lernstörungen ( die Förderung ist im Allgemeinen in den Unterricht der Grundschule eingebunden)

 

Die Arbeit der FöL konzentriert sich auf Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klassen. Sofern die Problematik bis Ende der 2. Klasse nicht beseitigt oder auf ein vertretbares Maß reduziert ist, stellt sich die Frage nach einem besonderen Förderbedarf. Die FöL beraten die Schulleitung und Eltern. Die Einleitung des Verfahrens obliegt der Schulleitung der Grundschule.

Beratungsanfrage-Anmeldebogen zur Integrierten Förderung

1. Woche

Anamnesegespräch mit der Lehrkraft (ggf. auch mit den Eltern):

Absprachen zwischen der Grundschullehrkraft und der Förderschullehrkraft über zu beobachtende bzw. zu fördernde Kinder. Unterrichtshospitation, Akteneinsicht (Anmeldebogen, Förderplan der GS): – Kontaktaufnahme mit den Kindern – Beobachtung der Kinder in der Unterrichtssituation, Verhalten kennenlernen

2. Woche

Schülerorientierte Diagnoseverfahren:

Diagnostik, bezogen auf die Schulfächer als auch auf weitere schulrelevante Kompetenzen (visuelle / auditive Wahrnehmung, Motorik, Lateralität, Sprache).

3. Woche

Weitere schülerorientierte Diagnoseverfahren:

Aufgrund einer umfassenden Lernstandsanalyse soll der aktuelle Leistungsstand des Kindes festgestellt und die daraus resultierende notwendige individuelle Förderung abgeleitet werden.

4. Woche

Förderplangespräche, ggf. Elterngespräche

Gespräch zwischen Grundschullehrkraft und Förderschullehrkraft über die erstellte Lernstandsanalyse, Schlussfolgerungen aus der Analyse: Der festgestellte Leistungsstand ist Ausgangspunkt für die weitere Förderung und Arbeit mit dem Kind, nicht der Lehrplan. Der Grad der Annäherung an diesen muss in Abhängigkeit von den individuellen Voraussetzungen des Kindes gesehen werden. Verantwortlich für die Durchführung ist die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer. Evtl. ist daher ein Förderplan für das Kind zu erstellen; dieser muss mit den Eltern des Kindes besprochen werden. Mit ihnen ist auch abzustimmen, ob eine klassenbezogene Benotung der Leistung erfolgt, oder der individuelle Lernfortschritt verbal beschrieben wird. Ziel ist es, dass Kind wieder an das Niveau der Klasse heranzuführen.

1. Woche

Evaluation des Ist-Standes (gemeinsam mit der GS-Lehrkraft),

Fortschreibung des Förderplanes ggf. Elterngespräche;

2. Woche

Unterrichtshospitation, evtl. weitere Diagnostik

3.-4. Woche

Integrierte Förderung: Angebot von Fördermaßnahmen (intern und extern) Gespräche